Gesangspädagogische Interventionen als Wirkfaktoren im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung von mutistischen Kindern und Jugendlichen
Bei MUTISMUS handelt sich um eine Angststörung, die mit einer Blockade beim Sprechen einhergeht. Menschen, die unter selektivem Mutismus leiden, können in manchen (vertrauten) Situationen sprechen, in anderen Situationen, die für sie angsterregend sind, sind sie hingegen nicht fähig, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Betroffen sind häufig Kinder, es können aber auch Erwachsene darunter leiden.
Eine Psychotherapie ist wichtig, einerseits, um mit den Betroffenen zu erarbeiten, wie sie mit ihren Ängsten umgehen können, andererseits, um ihnen Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, ihre Blockade zu lösen.
In unserer Studie soll gezeigt werden, dass durch gesangspädagogische Interventionen zusätzliche Wirkfaktoren im psychotherapeutischen Setting geschaffen werden können und dass die Wirkung dabei nachhaltig und längsschnittlich relevant ist.
Interessierte melden sich bitte unter julia.bauer.huppmann@gmail.com.
Ich freue mich auch über den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen zu diesem Thema.
Bauer-Huppmann Julia, Mag. Dr.



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