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Multidisziplinarität, Neuroscience und Demenz in der Musiktherapie

Krems (OTS) - Der 5. internationale Musiktherapie-Kongress "Mozart & Science 2017" findet von 10. bis 11. November 2017 an der IMC FH Krems statt.

Die Musiktherapie ist eines der dynamischsten Wissenschaftsfelder im Gesundheitsbereich. Die IMC FH Krems gilt dafür zweifelsohne als internationaler Hub für Lehre, Forschung und Praxis. Im September 2016 wurde zudem das erste Josef Ressel Zentrum im Gesundheitsbereich an der IMC FH Krems eröffnet.

Die fünfte internationale Tagung „Mozart & Science 2017“ versammelt, wie schon in den Jahren zuvor, internationale Key Opinion Leader, die zum aktuellen Stand der Musiktherapie referieren und diskutieren. Als roter Faden liegt dem Kongress die Interdisziplinarität zugrunde, die es in einen internationalen Kontext zu setzen gilt.

Schwerpunktthemen sind neben der „personalisierten Therapie“, der „musikalischen Biografie“ und dem „richtigen Begegnungsmoment“ Musiktherapie bei Autismus und Demenz sowie Musiktherapie in den Neurowissenschaften. Mit großer Spannung werden auch die neuesten Ergebnisse des Josef Ressel Zentrums erwartet, das sich unter anderem speziell mit der Schulung von Empathiefähigkeit auseinandersetzt.

Das Schwerpunktthema „Depression“ zeigt, dass die Erkenntnisse dazu noch nicht vollends ausgereift sind. Auch der Blickwinkel auf die Beziehungsebene, auf Musik und Kommunikation eröffnet neue Perspektiven. Dabei kommt der Musiktherapie bei Kindern mit Kommunikationsschwierigkeiten eine neue Rolle zu.

Der Kongress gibt mit seinen zahlreichen Vorträgen, Workshops und Poster-Sessions einen exzellenten Einblick in den neuesten Stand der Musiktherapie und zeigt anhand praktischer Beispiele, welches Potenzial ihr im Heilungs- und Therapieprozess innewohnt.

Der Kongress wird von der IMC FH Krems in Kooperation mit der Initiative „Tut gut!“ und der NÖ Landeskliniken-Holding veranstaltet und vom Land Niederösterreich unterstützt. ...
Quelle: OTS0065, 9. Okt. 2017, 11:00

Wien (OTS) - Die Qualität und die Evaluierung derselben stellen zentrale Punkte im Gesundheitswesen dar, betont ÖÄK-Vizepräsident Karl Forstner anlässlich des 7. Tags der Gesundheitsberufe, der gestern in Wien stattfand. Allerdings sei dabei immer wieder kritisch zu hinterfragen, ob die erhobenen Ergebnisse auch tatsächlich die Wirklichkeit abbilden. „Es darf nicht sein, dass die Messung zu einem überbordenden bürokratischen Selbstzweck hochstilisiert wird, die weder einen Nutzen an sich hat noch dem Einsatz der Mitarbeiter im Gesundheitswesen gerecht wird“, so Forstner. Sie müsse dazu dienen, Einblick in Abläufe und Systeme zu erhalten. Dabei geht es um die wirklichkeitsnahe Erfassung von Qualität, damit die Daten für richtungsweisende Entscheidungen genutzt und die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen realitätsnah erfasst werden können. „Letztlich macht das Sammeln von Daten nur Sinn, wenn die Zentrierung auf Patienteninteressen gewährleistet ist“, bekräftigt Forstner.

Derzeit seien die Prozesse im Gesundheitswesen jedoch nicht so gestaltet, dass sie als Qualität beim Patienten ankommen, kritisiert Silvia Mériaux-Kratochvila, Vorsitzende der Gesundheitsberufekonferenz . „Die Qualitätssicherung im Gesundheitswesen wird aktuell vielfach von ökonomischen Zwängen getriggert“. Oft werde beispielsweise das Messen von Kennzahlen – etwa von Wartezeiten – als Qualität definiert. Mériaux-Kratochvila plädiert dafür, den Blick wieder mehr auf den Patienten zu legen – und auch darauf, was der Patient als Qualität versteht: ausreichend Zeit für sein konkretes Anliegen oder auch Zeit für ein ausführliches Gespräch. Die Aufgabe der Angehörigen von Gesundheitsberufen sieht Mériaux-Kratochvila darin, ihre Verantwortung wahrzunehmen und sich aktiv in die Gestaltung ihrer Tätigkeit einzubringen: „Es kann nicht sein, dass die Gesundheitsberufe die ökonomischen Vorgaben duldend umsetzen anstatt sich deutlich gestaltend in Qualitätsprozesse einbringen, die auf die unmittelbare Behandlungs- und Betreuungsqualität abzielen“. ...

"Depressionen sichtbar machen und psychische Gesundheit in allen Politik-Bereichen verankern

Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung unserer Zeit. In Österreich werden jährlich rund 400.000 Depressionen diagnostiziert, von einer höheren Dunkelziffer ist auszugehen. Der Weltgesundheitstag der WHO unter dem Motto "Depression – Let’s talk" am 7. April verfolgt das Ziel, dass Betroffene und deren Angehörige Hilfe suchen und diese auch erhalten [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: BMG: aktuelle Meldungen 06.04.2017

Zitat: science.apa.at 22.12.2016 - von Sylvia Maier-Kubala / APA-Science

"Wien (APA-Science) - Ein aktuelles, vom Wissenschaftsfonds FWF gefördertes Forschungsprojekt untersucht die Bedeutung von Musik in Medizin und psychiatrischen Einrichtungen in Wien im ausgehenden 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Projektleiterin Andrea Korenjak vom Institut für kunst- und musikhistorische Forschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erzählte APA-Science, worum es dabei geht [...]"

Den gesamten Beitrag finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: science.apa.at 22.12.2016 - von Sylvia Maier-Kubala / APA-Science

Krems (OTS) - Mit der heutigen Eröffnungsfeier des neuen Josef Ressel (JR) Zentrums für die Grundlegung einer personalisierten Musiktherapie an der IMC FH Krems setzt das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) als Fördergeber einen weiteren bedeutenden Schritt in der innovativen und zukunftsorientierten Gesundheitsforschung. Gewidmet ist das neue JR-Zentrum – das erste im Gesundheitssektor der österreichischen Fachhochschulen – der Schaffung evidenzbasierter wissenschaftlicher Grundlagen für eine personalisierte Musiktherapie in ausgewählten Feldern der neurologischen Rehabilitation. Das neue JR-Zentrum ist mit einem Gesamtvolumen von 1,7 Millionen Euro projektiert. Die IMC FH Krems gilt in Österreich als Pionier der Musiktherapie im Sinne des Bologna-Prozesses und nimmt international eine führende Rolle ein.

In Josef Ressel Zentren wird anwendungsorientierte Forschung auf hohem Niveau betrieben, hervorragende Forscherinnen und Forscher kooperieren dazu mit innovativen Unternehmen. Für die Förderung dieser Zusammenarbeit gilt die Christian Doppler Forschungsgesellschaft international als Best-Practice-Beispiel. Josef Ressel Zentren werden vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und den beteiligten Unternehmen gemeinsam finanziert. Unternehmenspartner des neuen JR-Zentrums für Musiktherapie an der IMC FH Krems sind die Niederösterreichische Landeskliniken Holding sowie s-team IT solutions GmbH. Forschungspartner sind die FH St. Pölten, die FH Gesundheit Tirol und die Anglia Ruskin University in Cambridge.

"Das neue Josef Ressel Zentrum eröffnet neue Perspektiven für die Therapiewissenschaften und leistet einen Beitrag für eine ganzheitliche und nachhaltige Gesundheitsversorgung", so Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner. "Von einer Ausweitung der Personalisierung auch auf nichtärztliche Gesundheitsbereiche profitieren Patientinnen und Patienten durch schnellere und bessere Genesungsprozesse sowie höhere Lebensqualität. ...
Quelle: OTS0139, 24. Nov. 2016, 12:00

Krems (OTS) - Einmal mehr wurde die IMC FH Krems ihrem internationalen Ruf als Musiktherapie-Zentrum gerecht: Astrid Maria Heine, MA, erhielt für ihre herausragende Masterarbeit als erste IMC FH Krems Absolventin des Departments "Health Sciences“ den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft verliehen.

Der Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums wird seit 1990 an die 50 besten Diplomabsolventinnen und -absolventen bzw. Masterabsolventinnen und -absolventen des vergangenen Studienjahres vergeben. Die Vorschläge dafür kommen von den Universitäten bzw. von der Fachhochschulkonferenz.
Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger nahmen am
30. November 2015 ihre Auszeichnung in der Aula der Wissenschaften entgegen. In ihrer prämierten Masterarbeit setzte sich Astrid Heine mit dem Thema "Musiktherapie in der Neurorehabilitation von Menschen im Wachkoma. Eine Pilotstudie zum Einfluss auf das Verhalten und die Hirnaktivität“ auseinander.
Hohe Forschungskompetenz an der IMC FH Krems

Astrid Maria Heine hat die Bachelor- und Masterstudien für Musiktherapie an der IMC Fachhochschule Krems absolviert und ist seit einigen Jahren in der Neurorehabilitation tätig. Derzeit arbeitet sie als Musiktherapeutin in der neurologischen Rehabilitation in Kittsee. Als Musiktherapeutin und Forschungsassistentin war sie an einer Pilotstudie der IMC Fachhochschule Krems beteiligt, die Veränderungen während der Musiktherapie bei Menschen im Wachkoma untersuchte. Dabei beschäftigte sie sich mit neurowissenschaftlichen Methoden und bildgebenden Verfahren sowie Mikro-Videoanalyse. Astrid Maria Heine präsentiert regelmäßig ihre Studien auf internationalen Kongressen. Zuletzt referierte sie beim internationalen Best Practice Day der Musiktherapie, der am 11. November 2015 an der IMC FH Krems stattfand.

"Es ist erfreulich, dass die hohe Kompetenz und die Leistungen unserer Absolventinnen und Absolventen auch entsprechend wahrgenommen und gewürdigt werden. ...
Quelle: OTS0054, 9. Dez. 2015, 10:49

"Voller Erfolg des internationalen Best Practice Day der Musiktherapie an der IMC FH Krems

Krems (OTS) - Am Mittwoch, den 11. November 2015 fand an der IMC FH Krems der Best Practice Day 2015 der Musiktherapie statt. Mit 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde die Veranstaltung zum vollen Erfolg und belegte einmal mehr, wie zeitgemäß, umfassend und vielfältig die Musiktherapie in der ganzheitlichen PatientInnenbetreuung sein kann. Internationale Vortragende und hochinteressierte Gäste nutzten die Gelegenheit für regen Wissensaustausch und zahlreiche Präsentationen neuester Forschungserkenntnisse. Als Teil des niederösterreichischen Gesamtkonzepts „Musikwirkung und Musiktherapie in Lehre, Forschung und Anwendung“ festigte die IMC FH Krems einmal mehr ihren Status als internationaler Angelpunkt der Musiktherapie.

Mit der Unterstützung des Landes Niederösterreich fand der Best Practice Day 2015 bereits zum vierten Mal statt. „Musiktherapie ist ein unerlässliches Instrument in der Patientenbetreuung. Das haben wir in Niederösterreich früh erkannt und setzen diese Therapieform seit Jahren erfolgreich in den NÖ Landeskliniken ein. Der Best Practice Day hat erneut führende Experten aus aller Welt nach Krems geholt und neue Impulse für den gezielten Einsatz von Musiktherapie gesetzt“, betont NÖGUS-Vorsitzender Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.
Seit vielen Jahren ist die weitreichende therapeutische Wirkung der Musiktherapie bekannt. Niederösterreich – als Musikland – fördert die Expertinnen- und Expertenrolle der heimischen Musiktherapeutinnen und -therapeuten, indem einerseits therapeutische Angebote in den niederösterreichischen Kliniken und im niedergelassenen Bereich und andererseits Fort- und Weiterbildung an der IMC FH Krems sowie Fachtagungen und internationale Symposien unterstützt werden.

Forschung und Praxis
„Evidenzbasierte Forschung und intensiv gelebte Praxis haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass sich ...
Quelle: OTS0057, 13. Nov. 2015, 10:23

"Krems (OTS) - Am Mittwoch, den 11. November 2015 findet an der IMC FH Krems von 9.30 bis 18.00 Uhr der Best Practice Day 2015 der Musiktherapie statt. Die Musiktherapie ist mittlerweile ein wichtiges Element ganzheitlicher PatientInnenbetreuung. Das Zusammenwirken von Praxis, Lehre und Forschung spielen dabei eine wesentliche Rolle. Thema der Präsentationen und Diskussionen sind aktuelle Praxiserfahrungen mit Musiktherapie. Auch internationale Vortragende aus Großbritannien, Finnland, Polen und Indien werden nach Krems kommen. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.
Infos und Anmeldung unter www.bestpracticeday.at

Der Best Practice Day 2015 findet zum zweiten Mal mit Unterstützung des Landes Niederösterreich statt. Er ist Teil des niederösterreichischen Gesamtkonzeptes "Musikwirkung und Musiktherapie in Lehre, Forschung und Anwendung". Niederösterreich hat schon vor vielen Jahren das große Potenzial der Musiktherapie als wichtiges Element ganzheitlicher PatientInnenbetreuung erkannt. Therapeutische Angebote werden durch Fort- und Weiterbildung an der IMC FH Krems sowie durch Fachtagungen und internationale Symposien ergänzt. 2014 war die IMC FH Krems auch Gastgeber des Weltkongresses für Musiktherapie.

"Niederösterreich ist das Musikland schlechthin. Mit dem Best Practice Day fördern wir die wissenschaftliche Auseinandersetzung und den gezielten Einsatz von Musiktherapie in der medizinischen Praxis, damit Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher von der positiven Wirkung der Musik profitieren", betont Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, der die TeilnehmerInnen gemeinsam mit Mag. Ulrike Prommer, Geschäftsführerin IMC FH Krems und Prof.(FH) Mag. Eva Werner, Rektorin IMC FH Krems, begrüßen wird.

"In der Musiktherapie sind in den letzten Jahren aufgrund evidenzbasierter Forschung wertvolle wissenschaftlich gesicherte Informationen aus Forschung und Praxis entstanden. Der Best Practice Day dient dazu, diese zu präsentieren ...
Quelle: OTS0107, 2. Nov. 2015, 12:09

"Der heurige Tag der seelischen Gesundheit widmet sich dem Thema Angststörungen. "Was macht uns Angst? Was gibt uns Mut?" -diesen Fragen werden sich Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen in verschiedenen Vorträgen annehmen. Am Podium diskutieren Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, a.o. Univ.-Prof. Dr. Micheal Binder (KAV), Prim. Dr. Klaus Peter Mihacek (ESRA), Chefarzt Prim. Dr. Georg Psota (PSD), Mag.a Ingrid Reischl (Obfrau WGKK), Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata (MUW), welches Netz an Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sich über Wien spannt.

Besucherinnen und Besucher können sich bei freiem Eintritt informieren, welche Behandlungen und Beratungsmöglichkeiten bei psychischen Erkrankungen in Wien angeboten werden [...]"

Den gesamten Beitrag finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 08.09.2015

"Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny begüßt die Bestellung von Ulrike Sych zur neuen Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw): "Ich wünsche Ulrike Sych für ihre neue Aufgabe alles Gute und freue mich auf die Zusammenarbeit zwischen einer der gößten und wichtigsten Kunstuniversitäten Europas und der Stadt Wien. Schon bisher hat Ulrike Sych als Vizerektorin bewiesen, dass ihre Kompetenz eine Bereicherung für den Lehrbetrieb darstellt und ihre Expertise in Fachkreisen geschätzt wird. Auch die so wichtige Frauenförderung erfährt dadurch eine weitere Stärkung", so Mailath. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 28.05.2015

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