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"Dieses Buch gibt Antworten auf die dringendsten Fragen zum Thema Sucht. Was eigentlich ist das Süchtige an der Sucht? Gibt es Kriterien? Wie entsteht unabhängig vom Suchtmittel Sucht? Was ist problematisch an süchtigem Erleben und Verhalten? Woran hindert Sucht? Was sind Übergänge von normalem zum süchtigen Verhalten? Hat man einen Nutzen von süchtigem Verhalten? Sind wir vielleicht alle mehr oder weniger süchtig – oder leben wir gar in einer „versüchtelten“ Gesellschaft? [...]"

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Quelle: Ihre Springer Neuerscheinungen im Mai 01.05.2016

"Sucht ist eine Krankheit - und keine Willensschwäche", betonte Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely bei der heutigen Pressekonferenz. Gemeinsam mit dem ärztlichen Leiter der Psychosozialen Dienste Chefarzt Georg Psota, dem Koordinator für Sucht- und Drogenfragen der Stadt Wien Michael Dressel und dem stellvertretenden Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes Udo Janßen informierte die Stadträtin über die Sucht- und Drogenpolitik der Stadt Wien und die umfassenden Angebote für Menschen mit Abhängigkeits- und anderen psychiatrischen Erkrankungen. Anlass ist der "Tag der Seelischen Gesundheit" am 25. März im Wiener Rathaus, der sich diesmal dem Schwerpunktthema Sucht widmet [...]"

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 17.03.2014

Zitat diestandard.at:

"In Beke Worthmanns Buch "Dein Leben hat Gewicht" beschreiben elf Jugendliche ihre Erfahrungen mit Magersucht. Der Krankheit geht fast immer eine Störung im Gefühlsleben voraus

"Die Krankheit macht aus Menschen Monster", bringt Beke Worthmann die typischen Charakteristika von an Anorexia Nervosa erkrankten Personen in ihrem Buch "Dein Leben hat Gewicht" auf den Punkt. Wenn sich die eigene Welt nur noch um Kalorien und schwindende Kilos dreht, und man auch im lebensbedrohlichen Zustand das Hungern wie ein "gefühlloser Roboter" und bar jeder Vernunft fortführt, dann herrscht Alarmstufe Rot. Die heute 17-jährige Beke Worthmann weiß, wovon sie spricht. Bereits mit 13 anorektisch, kämpfte sie bis vor kurzem gegen die Sucht an. Trotz vieler Niederlagen in den vergangenen Jahren schaffte sie den Absprung und kann heute sagen: "Es ist nie zu spät, es geht", die Krankheit lässt sich überwinden.

Aufklärungsdefizite auffüllen

Ihr Buch ist ein – zugleich erschreckendes und ermutigendes – Dokument über Anorexia Nervosa: Worthmann protokolliert darin ihre eigene Leidensgeschichte und die von zehn weiteren Jugendlichen (darunter zwei Burschen) zwischen 14 und 18 Jahren. Die Berichte rücken einiges an falschen und auch mangelhaften Informationen, die über Magersucht im Umlauf sind, ins richtige Licht und möchten identifizierte Fehler in der Behandlung sowie im Umgang mit daran Erkrankten korrigieren. Und außerdem, so die Hoffnung der Autorin, einen Beitrag leisten, die immense Zahl an Erkrankungen zu reduzieren.

Alleine in Deutschland sind 220.000 junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren laut Ärztekammer Niedersachsen von Anorexie und Bulimie betroffen. Nur rund die Hälfte von ihnen gesundet und in 15 bis 20 Prozent der Fälle enden diese Essstörungen tödlich. Ähnlich schaut es in Österreich nach Angaben des Instituts Suchtprävention aus: Hierzulande seien mindestens 2.500 Mädchen zwischen 15 und 20 Jahren magersüchtig, und 5. ...
Quelle: diestandard.at, Rezension, Dagmar Buchta, 8. September 2013, 18:00

NERVEN BRUCH ZUSAMMEN – Everything will not be fine erzählt von der Annäherung an Frauen, die außerhalb unserer Erfolgsgesellschaft leben.

Eine Österreicherin, die unbedingt wieder Kontakt zu ihren beiden Söhnen sucht. Eine in Belgrad geborene Ingenieurin, die plötzlich Stimmen hört und eine Syrerin, deren Mann verschwindet und sie und ihr Kind alleine lässt.

Behutsam und wie auf leisen Sohlen begleitet die Kamera den Alltag dieser und anderer Frauen im Kampf um ihr Recht und vermittelt ein Gefühl für ihr Leben und ihr Schicksal.

Was sie verbindet, ist das Ausgesperrt sein von dem, was sie einst „daheim“ nannten. In der zufälligen Zweckgemeinschaft eines Übergangswohnheims für Frauen in Krisensituationen erfahren sie Rückschläge, aber auch Solidarität. Die Kamera dient den Frauen als Sprachrohr in die Außenwelt.

Ein Langzeitdokumentarfilm als Hommage an all die Frauen, denen das Leben bisher nicht zu huldigen wusste.

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"Die Suchtproblematik bei älteren Menschen wird tabuisiert und kaum thematisiert. Mit dem grenzüberschreitenden INTERREG-Projekt „Sucht und Alter“ wurden nun erstmals durch Befragung und objektive Biomarker Daten erhoben, wie weit die Menschen der Generation 60+ im Bundesland Salzburg und in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land von Süchten betroffen sind und auch darunter leiden.

Der Startschuss zu dieser bisher umfangreichsten Untersuchung hinsichtlich des Suchtverhaltens der Generation 60+ erfolgte 2009. In dieser Zeit wurden im Bundesland Salzburg und in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land subjektive und objektive Daten über das Ausmaß der Suchtproblematik im Alter erhoben. [...]"

SALK, Ärzte Woche 1/2/2013
© 2013 Springer-Verlag GmbH

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Quelle: SpringerMedizin.at - Newsletter 10.01.2013

"Essstörungen umfassen ein weites Spektrum unterschiedlicher Formen und Ausprägungen. Neben der Anorexia nervosa, der Magersucht, und der Bulimia nervosa, der Ess-Brech-Sucht findet sich unter anderem eine neue Form der Essstörung, das sogenannte „Binge-Eating“. Der aktuelle Kinder- und Jugendsurvey, eine repräsentative bundesweite Umfrage, ergab, dass jedes 5. Kind oder Jugendliche in Deutschland Hinweise auf eine Essstörung zeigt. Es ist äußerst wichtig, die Betroffenen frühzeitig zu erkennen um wirksame Hilfsangebote machen zu können. Hier geht es vor allem um Selbstakzeptanz in einer Gesellschaft, die dem äußeren Erscheinungsbild und dem Schlankheitsideal dominante Bedeutung einräumt. [...]"

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Quelle: www.tele-akademie.de 04.06.2012

"Mit einem Pro-Kopf-Konsum von knapp zehn Litern Reinalkohol pro Jahr, einem Anteil von 2,5 Prozent Alkoholabhängigen in der Bevölkerung und einer kontinuierlich steigenden Zahl jugendlicher Rauschtrinker in den vergangenen Jahren, stellt der Alkoholmissbrauch in Deutschland ein gesellschaftliches Problem dar. 25 Prozent aller Todesfälle bei den 15- bis bis 29-Jährigen sind dem Alkoholkonsum geschuldet. Beim Tabak sieht es nicht besser aus: Raucher verlieren durchschnittlich zehn Jahre ihres Lebens. Obwohl die Raucherquote bei den zwölf bis 17-Jährigen erfreulicherweise sinkt, ist der Tabakkonsum in der Bevölkerung insgesamt relativ stabil.
In seinem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" schildert Professor Dr. Anil Batra die Inhalte bestehender Präventionsprogramme und die therapeutischen Möglichkeiten, um den Alkohol- und Tabakmissbrauch zu bekämpfen. Anil Batra ist Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen [...]"

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Quelle: www.tele-akademie.de 04.06.2012

"Das Burnout-Risiko unter Medizinern liegt je nach Studie und Methodik zwischen 20 und 60 Prozent. Man muss aber unterscheiden, ob die Studienautoren von einem Burnout oder einem Burnout-Risiko sprechen. „Sicher ist, dass letztlich nur wenige Prozent an einem wirklichen Burnout-Syndrom erkranken“, erklärte Prof. Dr. Friedrich Martin Wurst von der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg auf der 12. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie in Gmunden.

Befürworter eines umfassenden Monitoring wollen in Burnout-Untersuchungen möglichst alle Lebensbereiche erfassen. Neben der beruflichen Leistung also auch Faktoren wie körperliche Fitness, soziale Kontakte und die private Situation. Dimensionen, die abgefragt werden, sind unter anderem „Emotionale Erschöpfung“, „Depersonalisation“ oder „Zynismus“.

Eine Österreich weite Umfrage der Ärztekammer unter 6.249 Ärztinnen und Ärzten ergab ein hohes Risiko von 54 Prozent für Burnout (Hofmann et al, 2011). Eine andere Studie konnte zeigen, dass sich die „Healthy Patterns“ (Leistungsfähigkeit, Ambitioniertheit und Rücksichtnahme auf die eigenen Reserven etc.) im Laufe der Jahre vom Beginn des Studiums bis zur Berufsausübung deutlich verschlechtern (Voltmer et al, BMC Med Edu, 2008).

Hohe Gefährdung

In einer vollständig anonymisierten Umfrage (Online Befragung und Paper/Pencil) im Bundesland Salzburg sowie im Kanton Thurgau wurde neben den demografischen Variablen die Basisdaten zur Arbeit (berufliche Situation, Fachgebiet, Wochenarbeitszeit) und der Gesundheitszustand (Fragen nach Krankheiten, Medikamenteneinnahme, Depression) abgefragt. Zum Einsatz kamen das Beck-Depressions-Inventar (BDI), das Maslach Burnout Inventory (MBI), der Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT) und der Fagerström Test für Nikotinabhängigkeit (FTNA). Die Ergebnisse weisen ebenfalls in die Richtung einer hohen Burnout-Gefährdung. Durchschnittlich ein Viertel hatten im Laufe ihres Berufsleben psychotherapeutische Hilfe in Anspruch genommen. ...
Quelle: springermedizin.at Newsletter 24.05.2012

"Familiäre Gewalt bleibt oft im Dunkeln. Als erste Anlaufstelle kommt Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten eine Schlüsselrolle zu.

Bereits vor mehr als zehn Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation WHO in einem Beschluss deutlich gemacht, dass Gewalt ein weltweites gesundheitliches Problem darstellt. Mitarbeiter in Spitälern oder auch niedergelassene Ärzte sind häufig erste Anlaufstelle für Betroffene und die einzigen, die Folgen häuslicher Gewalt sehen, manchmal auch nur erahnen können.

Allein im Bundesland Salzburg werden pro Jahr rund 1.000 Personen – davon sind etwa 900 Frauen und rund 100 Männer – aufgrund häuslicher Gewalt in den Salzburger Unikliniken behandelt. Kaum anders ist die Situation in den anderen Bundesländern, doch die Dunkelziffer ist hoch, denn nicht jedes Gewaltopfer sucht notwendigerweise auch ärztliche Hilfe auf. Und wenn doch, liegt es am Geschick des Behandlers, auch die Zeichen zu erkennen.

Erkennen, benennen und handeln

Danach ist noch ein weitaus schwierigerer Schritt erforderlich, nämlich Behörden einzuschalten und das häusliche Problem „öffentlich“ zu machen. Eine Blitzumfrage in heimischen Spitälern hat gezeigt, dass gerade hier der Handlungsbedarf in Sachen Aufklärung und Schulung noch groß ist.

Unklare Zuständigkeiten, vor allem wenn es um erwachsene Opfer von häuslicher Gewalt geht, sind nur eine Schwachstelle. Wie ein innovatives Fortbildungsprojekt in der SALK zeigt, ist die Schulung des medizinischen Personals in Sachen häusliche Gewalt ein wichtiger Erfolgsfaktor, um die Behandler zu sensibilisieren, Gewaltopfer zu erkennen und einen professionellen Umgang mit betroffenen Patienten an den Tag zu legen.

Mehrere internationale Studien haben erhoben, welche Erfahrungen Betroffene mit körperlichen, sexuellen und psychischen Übergriffen haben. Demnach erlebt etwa jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt durch ihren Partner. Rund ein Drittel hat ...
Quelle: SpringerMedizin.at - Newsletter 12.04.2012

"Musik wirkt heilsam, auch wenn keine Heilung im engeren Sinn möglich ist", meint Herbert Watzke von der Universitätsklinik für Innere Medizin I an der MedUni Wien und präsentiert das neueste Musiktherapie Projekt "hautnah begleiten": Mit dem Musiker Konstantin Wecker, dessen Mutter auch lange Zeit in einer palliativmedizinischen Abteilung gepflegt worden war, soll die Musikmedizin in der Palliativstation an der MedUni Wien im AKH Wien gefördert werden.

Der Reinerlös der Benefiz Veranstaltung fließt zu 50 Prozent direkt in die Abteilung, um notwendige Anschaffungen zu tätigen. Die andere Hälfte kommt Caritas-Projekten zu Gute. "Zudem erhoffen wir uns, dass Weckers Beispiel Schule macht. Dieses Projekt soll eine Fortsetzung mit anderen Musikern haben", sagt Klaus-Felix Laczika von der Universitätsklinik für Innere Medizin I.

Tonale Dreierbeziehung

Der Internist Laczika arbeitet seit drei Jahren mit Musiktherapie und Musikmedizin auf der Intensivstation. Bei der Musiktherapie handelt es sich um eine "Dreierbeziehung" zwischen Therapeut, PatientIn und der Musik. Bei der Musikmedizin sucht sich der Patient die Musik aus, beim Hören wird die Wirkung gemessen.

Hochschaubahn der Gefühle

Laczika hat experimentell die Atmung und die Herzfrequenzvariabilität von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und des Publikums bei einem Mozart-Konzert gemessen. "Jedes Mozart-Klavierkonzert ist eine Hochschaubahn sämtlicher menschlicher Existenzzustände, von Ekstase bis zu Friede und Humor, die mittels modernster Stressforschungstechnik sichtbar gemacht werden können", erklärt Laczika. [...]"

apa.at, springermedizin.at
APA – Austria Presse Agentur, 2012

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Quelle: www.springermedizin.at 15. Februar 2012

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