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Wien/Österreich (OTS) - Am 29. September startet die Pilotphase der ersten künstlerischen Rehabilitationsinitiative für Long-Covid-Betroffene in Österreich, initiiert und durchgeführt vom Verein Arts for Health Austria in Zusammenarbeit mit ArtWave und Ludwig Med.

"Aufatmen" fußt auf bewährten Strategien der gesangsbasierten Atemtherapie (Singing for Lung Health: SLH) und der Expertise klassisch ausgebildeter Sänger*innen. "Aufatmen" verbindet Kunst, Medizin und Musiktherapie. Es wurde in Anlehnung an das Projekt „Breathe“ der English National Opera in London entwickelt.

In Form eines sechswöchigen Trainings bietet es Unterstützung bei Long-Covid-bedingten Atemproblemen und weiteren charakteristischen Symptomen, sodass die Teilnehmer*innen sprichwörtlich wieder aufatmen und sich re-vitalisieren können.

Mit speziell für das Projekt konzipierten Multimediainhalten wird der Genesungsprozess zudem durch Musikgenuss, Austausch in der Gruppe und die Möglichkeit zur Selbstreflexion gefördert.

Gleichwohl durch Erfahrungen bereits gesicherte Daten zur Effektivität solcher Strategien bei Long Covid vorliegen, wird "Aufatmen" durch eine klinische Studie begleitet. Diese dokumentiert sowohl Veränderungen in Bezug auf die subjektive Befindlichkeit der Teilnehmer*innen wie auch deren Lungenfunktion.

"Dieses vielversprechende Projekt soll nicht nur bei Long-Covid-bedingten Atemproblemen helfen, sondern auch weitere charakteristische Symptome wie Angst, Erschöpfungszuständen oder Stimmungsschwankungen lindern. Es freut mich, dass diese spartenübergreifende Zusammenarbeit von Kunst, Medizin und Musiktherapie nun den Betroffenen beim Genesungsprozess wertvolle Unterstützung bietet. Die begleitende klinische Studie wird uns neue Daten über die Effektivität solcher Strategien liefern", meint Wiens Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler.

Die künstlerischen Leiterinnen Jennifer Davison und Bea Robein betonen den niederschwelligen Zugang zum Programm: "Jede menschliche Stimme ist einzigartig. ...
Quelle: OTS0076, 29. Sep. 2021, 10:26

Wien (OTS) - Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Österreichische Berufsverband der MusiktherapeutInnen (ÖBM) starten ab 20.04.2020 die Initiative „lieblingslied.at“. Sie soll Menschen in Zeiten der Coronakrise und sozialer Isolation mit Musik und Gespräch unterstützen.

„Das Leben ist kein Wunschkonzert – aber manchmal spielt es dein Lieblingslied.“ So lautet das Motto der Initiative „lieblingslied.at“, das von MusiktherapeutInnen in Österreich ins Leben gerufen wurde. Die Initiative will einen gesellschaftlichen Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise (Covid-19) leisten und Menschen in der Isolation unterstützen. Mit den seit Mitte März in Österreich bestehenden Verordnungen, die ein „Physical Distancing“ der Gesellschaft vorsehen, hat sich das öffentliche und private Leben schnell und radikal verändert. Viele Menschen wurden mit einer abrupten Lebensumstellung konfrontiert, die vor dem Hintergrund der sozialen Isolation mit Ängsten und Einsamkeit einhergehen kann. Die Musiktherapie und ihre spezielle Methodik kann diesen Personen eine wichtige und wertvolle Unterstützung bieten.

Kostenloses Online-Angebot
Das musiktherapeutische Projekt ist ein kostenloses Online-Angebot, das aus Musik und einem Gespräch besteht. Dafür geben TeilnehmerInnen auf der Webseite „lieblingslied.at“ ihren ganz speziellen Musikwunsch bekannt (für Personen ohne Internet auch via Telefonnummer 0043 0664 841 43 43 möglich). Bei einem gemeinsam vereinbarten Termin spielt ein/e MusiktherapeutIn der betreffenden Person das Musikstück am Telefon oder über Videotelefonie vor. Bei komplexen Kompositionen wird das Stück gemeinsam angehört. Auf Wunsch des/der TeilnehmerIn, gibt es im Anschluss die Möglichkeit für ein halbstündiges Gespräch darüber, warum dieses Lied ausgewählt wurde und welche persönliche Bedeutung es für die Person hat.

„Unser Angebot richtet sich an jene Menschen, die von den Ausgangsbeschränkungen am stärksten betroffen sind ...
Quelle: OTS0094, 17. April 2020, 11:16

Zitat: konsument.at 26.09.2019

"Von der Förderung Frühgeborener bis zur Begleitung Sterbenskranker im Hospiz – der Einsatz der Musiktherapie umfasst die gesamte Lebensspanne. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: konsument.at 26.09.2019

Wien (OTS) - Im Rahmen der ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ unterstützt Österreich 1 heuer die „Musiktherapie in der Wiener Kinderklinik Glanzing im Wilhelminenspital“. Neben dem schon traditionellen Ö1-Quiz „gehört.gewusst“ zugunsten von „Licht ins Dunkel“ am 17. Dezember findet im ORF-RadioKulturhaus am 11. Dezember „Ein Abend für Licht ins Dunkel“ statt und auch den „Ö1 Wunschstand“ am Wiener Karlsplatz gibt es wieder.

Das Ö1-Projekt für „Licht ins Dunkel“ unterstützt heuer die „Musiktherapie in der Wiener Kinderklinik Glanzing im Wilhelminenspital“. Nicht Tabletten, Spritzen oder Infusionen -sondern Glockenspiele, Rasseln und Klangschalen sind die Heilmittel, die er einsetzt: der Musiktherapeut Stefan Ure. So können dann Erlebnisse, Erinnerungen und Konflikte in musikalische Improvisationen verwandelt werden. Gefühle werden unmittelbar – ohne den Umweg über die Sprache – ausgedrückt und können so vielfach besser verstanden werden. In der Wiener Kinderklinik Glanzing im Wilhelminenspital wird genau auf diese Weise gearbeitet: Jugendliche Patient/innen mit Angststörungen, Selbstverletzungstendenzen, Bulimie und anderen Krankheitsbildern sollen mit Hilfe von Musiktherapie den Weg in ein lebenswerteres und gesünderes Leben finden. Es geht darum „Ausdrucks-, Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten zu entdecken“, so Musiktherapeut Stefan Ure. Denn, so sagt er, gerade Patientinnen und Patienten mit psychosomatischen Problemen, hätten oft kein Vertrauen in das eigene schöpferische Potenzial. Die eigene Kreativität erfahren zu können und damit den therapeutischen Prozess mit zu gestalten, das sei ein zentraler Faktor im Genesungsprozess. Hörerinnen und Hörer, die dieses Vorhaben unterstützen wollen, können auf dem Spendenerlagschein für „Licht ins Dunkel“ bzw. im Internet (lichtinsdunkel.ORF.at) den Verwendungszweck „Ö1“ hinzufügen oder an den Spendentelefonen unter 0800/664 2412 erklären, dass sie für das Ö1-Projekt spenden möchten – dann wird ihre Spende ausschließlich diesem Projekt zugeführt. ...
Quelle: OTS0034, 27. Nov. 2017, 10:00

"Der heurige Tag der seelischen Gesundheit widmet sich dem Thema Angststörungen. "Was macht uns Angst? Was gibt uns Mut?" -diesen Fragen werden sich Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen in verschiedenen Vorträgen annehmen. Am Podium diskutieren Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, a.o. Univ.-Prof. Dr. Micheal Binder (KAV), Prim. Dr. Klaus Peter Mihacek (ESRA), Chefarzt Prim. Dr. Georg Psota (PSD), Mag.a Ingrid Reischl (Obfrau WGKK), Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata (MUW), welches Netz an Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sich über Wien spannt.

Besucherinnen und Besucher können sich bei freiem Eintritt informieren, welche Behandlungen und Beratungsmöglichkeiten bei psychischen Erkrankungen in Wien angeboten werden [...]"

Den gesamten Beitrag finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 08.09.2015

"Die Musiktherapie ist als Behandlungsmethode von verschiedenen Krankheiten weit verbreitet. Britische Wissenschaftler haben mit Hilfe von 72 Studien jetzt sogar herausgefunden, dass Schmerzen und Ängste von Patienten, welche eine Operation hinter sich haben, durch Musik gelindert werden kann...."

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.gesundial.de/musik-gegen-schmerzen-36085

"Rund 1,4 Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind aktuell von Demenz betroffen, und 51 Prozent der Deutschen fürchten, an einer Demenz zu erkranken. Es ist nicht zu übersehen: Demenz ist Teil des Gesundheitsmarktes. Entsprechend „tummeln“ sich diverse Therapien, Angebote und Produkte auf diesem Sektor und versprechen Hilfe und Unterstützung. Das ist auch gut so – denn jeder Betroffene und Angehörige ist für sinnvolle Maßnahmen dankbar. Doch was macht eine gute Therapie aus? Welche Maßnahme passt zu wem, und welche Angebote bedienen vielleicht nur die Ängste und Nöte der Betroffenen, um teuer verkauft zu werden? Vor diesem Hintergrund betrachten die Autoren kritisch eine Auswahl an „Demenz-Angeboten“, prüfen deren Sinnhaftigkeit und Nutzen. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: www.amazon.de 15.05.2015

" ... Anschließend ist der Musiktherapeut Gerhard Tucek, Studiengangsleiter
für Musiktherapie an der IMC FH Krems, um 21.35 Uhr zu Gast bei
Barbara Stöckl im "science.talk". Tucek ist Doktor der Kultur- und
Sozialanthropologie und wurde an der Marmara Universität in Istanbul
in orientalischer Musiktherapie ausgebildet. Eine Therapierichtung,
die auch in unseren Breiten trotz anfänglicher Skepsis immer mehr
Anerkennung findet, denn internationale Studien belegen inzwischen,
dass eine Behandlung von Depressionen und Angstzuständen doppelt so
erfolgreich ist, wenn auch Musiktherapie hinzugezogen wird. Gerhard
Tucek ist überzeugt: "Musiktherapie ist ein wesentliches Element
ganzheitlicher Patientenbetreuung." An der IMC FH Krems wird zum
Thema Musiktherapie intensiv geforscht. Derzeit läuft etwa eine
Kooperation mit der FH Gesundheit Innsbruck, in deren Rahmen
untersucht werden soll, wie sich Musiktherapie auf den Hormonhaushalt
auswirkt .."

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Quelle: OTS0111 2013-06-18 11:23 181123 Jun 13 NRF0001 0371

Zitat kurier.at 13.11.2012, 16:03

" Entspannungsworkshops, Trommelkurse, Anti-Stress-Programme: Aus diesem Angebot können Schülerinnen und Schüler einer Salzburger Schule wählen. "In vielen Schulen bestehen heute zwar schon Zusatzangebote in den Bereichen Ernährung und Bewegung. In Zukunft soll es aber auch Schwerpunkte für psychische Gesundheit geben", sagt Karin Hofer von der Salzburger Gebietskrankenkasse.

Der Bereich der Vorsorge ist ein Teil einer neuen "Strategie Psychische Gesundheit" der österreichischen Sozialversicherung - der Krankenkassen und der Pensionsversicherungsanstalt (PVA), die Montagabend in Wien präsentiert wurde: Mehr Präventionsangebote, bessere Versorgung der Kranken und mehr Rehabilitationsplätze sind die Schwerpunkte. Auch die Psychotherapie auf Krankenschein soll ausgebaut werden.

Mehr Krankenstände

Zirka 900.000 Menschen erhalten jährlich Leistungen der Krankenversicherungen wegen psychischer Erkrankungen. "Die Krankenstände wegen psychischer Diagnosen sind von 2009 auf 2010 erneut gestiegen - um zwölf Prozent innerhalb eines Jahres", sagt Christoph Klein, stellvertretender Generaldirektor des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger (Foto). "Psychische Erkrankungen sind heute der Hauptgrund für krankheitsbedingte Pensionierungen", so Gabriele Eichhorn, stv. Generaldirektorin der PVA. Während von den 900.000 Österreichern knapp mehr als die Hälfte älter als 60 Jahre alt ist, ist die Gruppe der früh Pensionierten deutlich jünger: "Die Hälfte der Betroffenen ist unter 50 Jahre alt", sagt Eichhorn.

Viele erleben das reguläre Pensionsantrittsalter nicht: Eine psychisch kranke Frau stirbt im Schnitt um 3,5 Jahre früher als der Durchschnitt aller Menschen in Frühpension, bei den Männern sind es sogar 6,3 Jahre früher. "Diese Menschen simulieren nichts. Sie sind tatsächlich ernsthaft krank."

"Depressive Erkrankungen, Persönlichkeits- und Angststörungensind für den Großteil dieser Frühpensionierungen verantwortlich", sagt Psychiater Univ. ...
Quelle: Kurier.at - 13.11.2012, 16:03

"scobel im Rahmen des NeuroForums 2012
Musik ist überall und begleitet uns das ganze Leben. Sie kann die unterschiedlichsten Empfindungen und Stimmungen auslösen: Nostalgie, Freude, Trauer, Wut, Angst, Euphorie, Entspannung, Glücksgefühle und dergleichen mehr. Doch was kann Musik im therapeutischen Bereich bewirken? Diese und andere Aspekte diskutiert scobel im Rahmen des "NeuroForums" der Gemeinnützigen Hertie Stiftung in Frankfurt am Main.
Die Regulation der Stimmungen mithilfe von Musik ist ein wesentlicher Grund für die häufige Nutzung des Mediums im Alltag. Wie aber wirken sich rezeptives und aktives Musikerleben auf das Verhalten und das Gehirn aus? Macht Musik schlau? Kann klassische Musik kognitive Leistungen verbessern? Wie verändern Klänge unsere Emotionen und beeinflussen unser Verhalten? Da das individuelle Wohlbefinden nicht nur gut für die Seele ist, sondern auch das Immunsystem stärkt, wird Musik in vielfältiger Weise auch für den Heilungsprozess von Kranken genutzt. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: www.3sat.de 02.07.2012

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